Management

Change Management

Change Management

Change Management, das ist die Steuerung von Veränderungen. Für diese Steuerung gibt es kein allgemeines Werkzeug, und das hat einen Grund: Bei Veränderungen jeder Art geht es vor allem um Emotionen. Veränderungen verunsichern, sie machen Angst. Menschen in Veränderungsprozessen sind Betroffene und sie wollen ernst genommen werden.

Organisation

Ein Seminar zur  Teamentwicklung mit dem Thema ‚Change Management‘ wendet sich zunächst an Führungskräfte. Es geht vor allen Dingen darum, die eigene Perspektive zu klären und jene der MitarbeiterInnen zu suchen.

Rahmen

Ich empfehle hierfür zwei Seminartage, idealerweise herausgehoben aus dem beruflichen Alltag in einem Seminarhaus.

Auf der Basis dieses Führungskräfte-Seminars kann eine Reihe von Interventionen in verschiedenen operativen Ebenen folgen – von Teamcoachings bis zu einer tiefer greifenden Organisationsentwicklung.

Perspektive – Führungskräfte

Die konstruktive Umsetzung von Veränderungen wird von der Haltung der Führungskräfte geprägt. Erhalten die Führungskräfte das Vertrauen und die Legitimation der Betroffenen, sie durch den Wandel zu leiten? Welche Bedingungen braucht es hierfür?

  • Welchen Sinn hat die Veränderung?
  • Warum und wozu wird verändert?

Perspektive – Mitarbeiterin und Mitarbeiter

  • Wohin soll es gehen?
  • Was wird von mir erwartet?
  • Welchen Vorteil kann mir die Veränderung bringen? Was ist meine persönliche Vision dazu?

Methode

In diesen Modulen habe ich gute Erfahrungen mit

  • offener Gruppenarbeit und
  • Methoden des Zürcher Ressourcen-Modells

Das Zürcher Ressourcen-Modell (hier ist ein Link nicht nur für Lehrkräfte) bietet einen kreativen und inspirierenden Rahmen, der jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer viele Freiheiten bietet, Neues über sich zu erfahren. Und es macht Spaß!

 

Management by Objectives

Der Ausdruck ‚Management by Objectives‘ (Führen mit Zielen) wurde von Peter Ferdinand Drucker in die Welt gebracht. Diese Methode hat diese Ziele:

  • alle Manager, gleich welcher Ebene, verstehen die Ziele und sind sich über sie einig
  • spezifische Ziele der Einzelnen sind aufeinander abgestimmt
  • Der Fortschritt auf dem Weg zur Zielerreichung wird beobachtet, bewertet, rückgemeldet und falls nötig angepasst

Für diese Methode sind aber nicht alle Arten von Zielen geeignet! Ein reines Ziele-Controlling funktioniert nur bei so genannten SMART-Zielen (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminisiert). Aber welche Ziele sind schon wirklich so einfach SMART umzusetzen? Sobald ein Ziel zu komplex wird, bewirkt ein Ziele-Controlling eine Schwächung der Motivation der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so zeigen es uns die Erfahrung und die Wissenschaft gleichermaßen.

Motivation

pile of stones isolated on white background

Glück erfahren wir in einer Ausgewogenheit von Bindung und Freiheit: Das Leben bietet uns das Wechselspiel dieser Polarität in Erfahrungen wie Genuss und Verzicht, Herausforderung und Engagement, Gewinn und Verlust, Nähe und Distanz oder innerer Zentriertheit und irritierter Überforderung. Die Motivationspsychologie (Kuhl 2010) weist vier wesentliche Grundbedürfnisse aus:

  • Das Bedürfnis, unsere Umwelt zu prägen, indem wir Ideen durchsetzen und dabei fürsorglich für andere Wesen Verantwortung übernehmen (Machtmotiv)
  • Das Bedürfnis, Herausforderungen zu meistern und Leistungen zu erbringen, auf die wir stolz sind (Leistungsmotiv)
  • Das Bedürfnis, Herzlichkeit, Nähe, Geborgenheit und Sicherheit zu erleben und uns mit anderen Wesen ‚auf Augenhöhe‘ auszutauschen (Anschlussmotiv)
  • Das Bedürfnis, uns selbst empfindsam zu spüren und herzhaft für das einzutreten, was uns wichtig ist (Freiheitsmotiv)

(Bild: bereta – Fotolia.com)

Führungskompetenz

Jubel im Kreis rotes MännchenStarke Organisationen werden von starken Werten getragen, und diese werden vor allem von den Führungskräften geprägt. Die Aufgaben der Führung werden von wirtschaftlichen und von menschlichen Herausforderungen geprägt. Um in diesem Feld ihrer Rolle gerecht zu werden, können Führungskräfte vielfache Unterstützung gut brauchen.

In unserer modernen Ellenbogen- und Konsumwelt fällt es oft schwer, den rechten Weg zwischen Egoismus und Eigennutz auf der einen und gesundem Vertrauen in die eigenen Ressourcen auf der anderen Seite zu finden.

Ich sehe in Beziehungsfähigkeit und Beziehungskompetenz die Wurzel einer guten Führungspersönlichkeit. Gute Beziehung zum Du setzt eine gute Beziehung zum eigenen Selbst voraus!

(Bild: fotomek – fotolia.com)

Herausforderung und Engagement

Anatoly Maslennikov - Fotolia.com_vier puzzle teamworkHerausforderungen – etwa meines Arbeitsplatzes – wecken Interesse und wollen erprobt werden. Dieser Zugang ist uns Menschen in die Wiege gelegt. Das Engagement ist immer eine Antwort auf die Herausforderung. Ist diese dauerhaft zu gering, so ermüdet dies unser Engagement (‚bore-out‚). Ist sie dauerhaft zu hoch, so droht Ausbrennen und Erschöpfung (‚burn-out‚). Das rechte Maß zu finden ist eine rechte Kunst. Für jede/n einzelne/n MitarbeiterIn und für jede Führungskraft.

Leider bleibt uns manche grundlegende Überforderung lange Zeit verborgen, weil unser Körper auf die ständig hohe Aktivierung mit einem Gefühl reagiert, das leicht mit Euphorie verwechselt werden kann. Es macht ja auch viel Freude, sich zu engagieren und die eigene Kompetenz zu spüren!

(Anatoly Maslennikov – fotolia.com)

Selbstmanagement

Fotomek - Fotolia.com_Maennchen zwei puzzlestueckeStarke Organisationen werden von starken Werten getragen, und diese werden vor allem von den Führungskräften geprägt. Die Aufgaben der Führung werden von wirtschaftlichen und von menschlichen Herausforderungen geprägt. Um in diesem Feld ihrer Rolle gerecht zu werden, können Führungskräfte vielfache Unterstützung gut brauchen.

Führungskräfte sehen sich wirtschaftlichen und von menschlichen Herausforderungen gegenüber. Um in diesem Feld ihrer Rolle gerecht zu werden, können Führungskräfte vielfache Unterstützung gut brauchen. In unserer modernen Ellenbogen- und Konsumwelt fällt es oft schwer, den rechten Weg zwischen Egoismus und Eigennutz auf der einen und gesundem Vertrauen in die eigenen Ressourcen und Erfahrungen auf der anderen Seite zu finden.

Ich sehe in Beziehungsfähigkeit und Beziehungskompetenz die Wurzel einer guten Führungspersönlichkeit. Gute Beziehung zum Du setzt eine gute Beziehung zum eigenen Selbst voraus!
(Bild: Fotomek – fotolia.com)

Management

Gesunde Organisationen fördern gesunde MitarbeiterInnen. Gesunde MitarbeiterInnen sind motivierte MitarbeiterInnen – Sie sind die Quelle von Leistung und Erfolg der Organisation.