Buddhistische Beiträge zu Palliative Care

Der Buddhismus passt mit seiner primären Ideologie (Leiden vermindern) zu jener der Palliative Care und Hospizversorgung, wie sie von Dame Cicely Saunders ins Leben gerufen wurde. Das Arbeitsfeld ‚Palliative Care‘ fordert Betreuende und Begleitende in besonderem Maße, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Ein Blick auf das Menschenbild und das Lebensmodell des Buddhismus im Allgemeinen sowie im Kontext von Lebens- und Sterbebegleitung bringt praxisnahe und hilfreiche Anstöße zur Begleitung und Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen. „Achtsame Sterbebegleitung“ oder „Mindfulness-based stress reduction“ sind aus diesen hilfreichen Methoden erwachsen. Buddhismus erweist sich in der eigenen Erprobung als eine vormals fernöstliche Kultur und Geisteswelt, die in unserer modernen Welt längst zu einer eigenen Prägung gefunden hat. Das Buch beschreibt den Weg der buddhistischen Lehren in den Westen und beleuchtet zentrale Lehren und Übungen, insbesondere jene, die sich auf das Sterben beziehen. Buddhistisch geprägte Modelle der praktischen Umsetzung werden dargestellt.

Univ. Klagenfurt, Masterthesis (MAS pall. care) 2006

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