Persönliche Ressourcen in der Hospizarbeit

Persönliche Ressourcen in der Hospizarbeit

Die Hospizbewegung ist eine neuzeitliche Bürgerbewegung mit sehr alten Wurzeln. Die Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen fordert besondere menschliche und fachliche Kompetenzen. Ein Prinzip dieser Arbeit findet sich in dem slogan high touch – low tech (Cicely Saunders) wieder. Wenn es nicht mehr um Heilung und Wiederherstellung geht, dann ist das Thema Lebensqualität im Vordergrund. An dieser Lebensqualität zu arbeiten fordert neben hoher fachlicher Kompetenz eine gewisse Großzügigkeit, die sich in hohem Einsatz, persönlichem Einlassen auf ungewisse und herausfordernde Situationen, Ehrlichkeit und der Bereitschaft, Geborgenheit und Schutz zu geben, ausdrücken ließe. Wie schafft es ein Akteur, eine Akteurin in diesem Feld, aus der Begegnung mit Abhängigkeit, Hilfsbedürftigkeit und Ohnmacht positive Energien und Handlungsbereitschaft zu schöpfen?

In der vorliegenden Studie wurden weitgehend unbewusste Ressourcen in Gestalt impliziter Motive und bewusste Ressourcen in Gestalt von persönlichen Lebensstilen untersucht.

Durch einen ausführlichen Index ist das Werk als Arbeitsbuch für Interessierte

  • an psychologischer Forschung im Kontext der Osnabrücker PSI-Theorie nach Julius Kuhl und
  • an den psychosozialen Grundlagen der Hospizarbeit gut zu nützen.

Univ. Salzburg., phil. Diss. 2012 (Inhaltsverzeichnis der Dissertation)

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